9. Februar 2012

Psalm 104:24

HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter. Psalm 104,24

Erleben wir es nicht immer wieder als ein Wunder, wenn wir in einer sternklaren Nacht den Blick staunend nach oben richten und weitab von der Lichtglocke einer Großstadt das ganze Firmament überblicken können? Es ist faszinierend zu wissen, mit welcher Präzision die Planeten um die Sonne kreisen. Uranus braucht für seine Umrundung 84 Jahre, während die Venus nur 224,7 Tage benötigt. Und auch die eher selten zu beobachtenden Kometen mit ihren ellipsenförmigen Umlaufbahnen beeindrucken die Menschen seit langer Zeit. So wurde der Halleysche Komet nachweislich schon vor Christi Geburt gesehen. Wir erinnern uns an die Sensation, als zwei Astronomen den nach ihnen benannten Kometen Hale-Bopp entdeckten und er 1997 für Millionen von Menschen am Himmel zu erkennen war. Können wir diese Dimensionen in unserer Vorstellung erfassen, wenn die Entfernungen der verschiedenen Himmelskörper in Lichtjahren gemessen werden?

In Hiob 9,9.10 lesen wir: „Er macht den Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens. Er tut große Dinge, die nicht zu erforschen, und Wunder, die nicht zu zählen sind.“

Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass unser menschliches Denken nicht ausreicht, die Wunder Gottes zu begreifen. Trotzdem sind wir in der Gefahr, die Größe und Allmacht Gottes aus dem Bewusstsein zu verlieren, weil uns der Alltag mit seinen Anforderungen gefangen hält. Diesem allmächtigen Schöpfer und Gott, der das ganze Universum in seiner Hand hält, können wir auch unser ganz persönliches Leben mit allen seinen Hoffnungen, Sehnsüchten, Sorgen und Ängsten übergeben. Er möchte mit seiner Allmacht und Weisheit unser Herr sein, weil er uns unendlich liebt. Vertrauen wir ihm auch an diesem Tag!

Dagmar Heck / © Advent-Verlag Lüneburg – mit freundlicher Genehmigung

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