10. Februar 2012

Burnout-Prävention und -Prophylaxe

Ausgebrannt sein (burnout) ist eine Folge des Lebensstils und der Lebensbedingungen in der Postmoderne. Sowohl bei ehrenamtlichen, als auch bei hautberuflichen Mitarbeitern im kirchlichen Dienst nehmen Burnout-Phänomene deutlich zu.

Die Zusammenhänge sind komplexer geworden und die psychischen Belastungen im seelsorgerlichen Engagement rapide gestiegen. Die Anforderungen im internen und externen Gemeindedienst drängen oft das zurück, was uns motiviert, wozu wir uns berufen fühlten, als wir uns für einen bestimmten Berufweg entschieden haben. Wir fühlen uns zu sehr von außen gesteuert und in ständige Anspannung versetzt. Der Tag-Nacht-Rhythmus ist häufig gestört, die aktive Zeit hat sich weiter in den Abend verschoben. Das führt zuerst zu Schlafstörungen, einer der Hauptursachen für folgende Phänomene, die nicht selten durch Unzufriedenheit am Arbeitsplatz verschärft werden:

  • Antriebslosigkeit
  • mangelnde Konentrationsfähigkeit
  • depressive Stimmungslagen
  • Entzündungen und Immunschwäche

Ist ein Mensch erst einmal am Burnout-Syndrom erkrankt, kann auf medizinische Hilfe nicht verzichtet werden. Dass es so weit gar nicht erst kommt, ist Ziel unserer Präventionsworkshops und -Seminare.