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1. Petrus 1,13

31. Januar 2009

Darum umgürtet die Lenden eures Gemüts, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi. 1. Petrus 1,13
Ich traute meinen Augen nicht, als ich folgende Überschrift in einer Zeitschrift las: „Positive Energie durch negatives Lesen Sie weiter

Erstmals das griechische Alte Testament in deutscher Übersetzung

30. Januar 2009

Legenden sind hartnäckig. So wird erzählt, dass im antiken Alexandria 72 jüdische Gelehrte die hebräische Bibel in 72 Tagen auf wundersame Weise gleichlautend ins Griechische übersetzt hätten. Bis heute erinnert der Name “Septuaginta” (das bedeutet: “siebzig”) an diese Legende. Die altgriechische Übersetzung des hebräischen Alten Testaments entstand um das Jahr 250 v. Chr. Sie ist die älteste bekannte Bibelübersetzung überhaupt.

Für das hellenistische Judentum und die Christen der ersten Jahrhunderte war die Septuaginta die Bibel, die sie in der Regel benutzten. Eine Reihe von theologischen Aussagen, so auch die von der Geburt Jesu durch eine Jungfrau (Matthäus 1,23), sind nur verständlich, wenn man die griechische Version des Alten Testaments kennt. Zudem ist die Septuaginta bis heute die Heilige Schrift der Orthodoxen Kirchen.

Trotzdem wurde sie bislang noch nie ins Deutsche übersetzt. Die Lutherbibel und alle ihre Nachfolger bis zur vieldiskutierten „Bibel in gerechter Sprache” hielten sich maßgeblich an den hebräischen Text. Das hebräische Alte Testament bildet die Grundlage der Verständigung von Christentum und Judentum. Dennoch sollte nicht übersehen werden, dass die Übersetzung der Schriften Israels ins Griechische ebenfalls im antiken Judentum entstand.

Bei der Deutschen Bibelgesellschaft, Stuttgart, erschien jetzt die erste deutsche Übersetzung der Septuaginta. Sie trägt den Titel “Septuaginta Deutsch” und ist damit nicht mehr nur Fachleuten vorbehalten, sondern einem breiten deutschsprachigen Publikum zugänglich. An dem Übersetzungsprojekt, das seit 1999 von einer eigenen Arbeitsstelle koordiniert wurde, waren zeitweise bis zu 80 Personen beteiligt. Zu den Übersetzern gehörten evangelische, katholische und orthodoxe Christen, die ihre Übersetzungsfragen auch mit jüdischen Gelehrten diskutierten. So entstand ein die christlichen Konfessionen untereinander und mit dem Judentum verbindendes Projekt. Den in Deutschland lebenden orthodoxen Christen steht erstmals eine Ausgabe ihres Alten Testaments in deutscher Sprache zur Verfügung. Der “Septuaginta Deusch”, die immerhin 1.500 Seiten umfasst, soll ein Doppelband mit wissenschaftlichen Erläuterungen zur griechischen Bibel folgen.

Bei der Vorstellung der “Septuaginta Deutsch” in Berlin betonte der evangelische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), dass mit der Übersetzung des griechischen Alten Testaments ins Deutsche es allen Interessierten möglich sei, “jüdische Dokumente aus der Zeit um die Geburt Jesu herum kennenzulernen, die für das beginnende Christentum von hoher Bedeutung waren”. Der Griechisch-Orthodoxe Metropolit von Deutschland und Exarch von Zentraleuropa, Augoustionos (Bonn), hob hervor, dass die Septuaginta der Text des Alten Testaments gewesen sei, den Jesus und die Apostel benutzt hätten. Durch die nun vorliegende deutsche Übersetzung könnten hier lebende orthodoxe Christen einen neuen Zugang zur Heiligen Schrift ihrer Kirche gewinnen.

Bischof Dr. Joachim Wanke (Erfurt), Vorsitzender der Pastoralkommission der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz sprach von einer “großen Übersetzungsleistung”. Er forderte auf, darüber nachzudenken, wie die Septuaginta in den Unterricht und das theologische sowie geisteswissenschaftliche Studium eingeführt werden könnte. Der Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, Dr. Jan-A. Bühner (Stuttgart), erinnerte daran, dass es in seinem Haus eine Tradition in der Herausgabe wissenschaftlicher Bibelausgaben gebe. So sei bereits 1898 das griechische Neue Testament erschienen. Später wären als Urtextausgaben das Alte Testament in Hebräisch, die griechische Septuaginta und die Vulgata, die lateinische Übersetzung der Bibel, gefolgt. “Mit der Septuaginta Deutsch kam eine weitere schöne Perle hinzu.”

“Ohne die großzügige Förderung vor allem der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Deutschen Bibelgesellschaft hätten wir die Übersetzung nie abschließen können”, betonte Professor Wolfgang Kraus (Saarbrücken), einer der beiden Hauptherausgeber. (APD)

1. Johannes 1,3

30. Januar 2009

Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. 1. Johannes 1,3
In den ersten vier Versen seines ersten Briefes an die Christenheit sagt uns Johannes in wenigen Worten, warum wir das Lesen Sie weiter

“Es lebe das heilige Deutschland!” – Wirklich?

29. Januar 2009

Das geistige Klima im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ändert sich rapide. Und es fügt sich, dass dazu nicht nur ein neuer Präsident mit erheblichem Charisma in Washington im Oval Office sitzt, sondern auch aus Hollywood ein Film über die “Operation Walküre” zu uns kommt, der intensiv diskutiert wird. Lesen Sie weiter

Apostelgeschichte 9,4

29. Januar 2009

Und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Apostelgeschichte 9,4
Die Bekehrung des Paulus vor den Toren von Damaskus ist ein absoluter Höhepunkt. Saulus, später Paulus, wird durch ein Licht aus dem Himmel zu Boden geworfen und dann folgt dieser Satz, der ihm wie der Lauf eines Gewehrs ins Lesen Sie weiter

Hiob 33,13.14

28. Januar 2009

Was hast du ihm denn letztlich vorzuwerfen? Dass er zu allen deinen Fragen schweigt? Gott redet doch! Er tut es immer wieder, mal sanft, mal hart -man achtet nur nicht drauf! Hiob 33,13.14 (Gute Nachricht Bibel)
Hiob ist zum Urbild des Leidenden geworden. Sein tiefster Schmerz war das Gefühl, von Gott verlassen zu sein. Hiob war darüber kein Atheist geworden, doch wenn Gott einfach nicht antwortet, stumm bleibt, dann mag er zwar da sein, Lesen Sie weiter

Berliner entscheiden über Religionsunterricht

27. Januar 2009

In Berlin kommt es zu einem Volksentscheid zur Einführung des Religionsunterrichts als ordentliches Schulfach. 181.584 geprüfte, gültige Unterschriften hat dafür die Initiative “ProReli” bisher beim Landeswahlleiter abgeliefert. Mindestens 170.905 wären für den Erfolg des Volksbegehrens erforderlich gewesen. Insgesamt hat die Initiative über 300.000 Unterschriften gesammelt. Die Befürworter – darunter zahlreiche Prominente aus Kirche, Politik und Medien – wollen erreichen, dass in Berliner Schulen Religion und Ethik als gleichberechtigte Wahlpflichtfächer erteilt werden. Der rot-rote Senat hatte den Ethikunterricht zum Schuljahr 2006/2007 als verpflichtend für alle Schüler ab der 7. Klasse eingeführt. Religion ist ein freiwilliges Zusatzangebot. Dies benachteilige den Religionsunterricht, so ProReli. Die Initiative tritt dafür ein, dass der Volksentscheid mit der Europawahl am 7. Juni durchgeführt wird. Er wäre erfolgreich, wenn mindestens 25 Prozent der 2,4 Millionen Wahlberechtigten dafür stimmen; das wären 610.000.

Der Erfolg von “Pro Reli” zeige, dass die Menschen gerade in einer weltoffenen und pluralen Metropole wie Berlin nicht auf die im Religionsunterricht vermittelten Werte verzichten können und wollen, meinte der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel, Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU. Der Berliner Religionspädagoge und Mitglied der Landessynode, Rolf Schieder, kritisierte das derzeitige Berliner Modell: Den Berlinern Ethiklehrern fehle die Fachkompetenz. Sie müssten ohne theologische Kenntnisse einen Dialog der Religionen initiieren und Schüler auf religiöse Konflikte vorbereiten. Mangels theologischer Ausbildung der Lehrer komme der Ethik-Unterricht “über einen allgemeinen Appell an Respekt und Toleranz nicht hinaus”. (Adventecho/Idea)

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