Führungskräftekongress mit Besucherrekord zu Ende gegangen
28. Februar 2009
Mit einem Besucherrekord und dem Appell, christliche Werte wieder stärker in die Gesellschaft zurückzuholen, ist am 28. Februar in Düsseldorf der Kongress christlicher Führungskräfte zu Ende gegangen. Zu dem dreitägigen Kongress waren über 3.600 Dauerteilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in die nordrhein-westfälische Lesen Sie weiter
Führungskräftekongress: Christen sollten auch Schwächen zugeben
27. Februar 2009
Können Christen Vorbilder sein? – Diese Frage stand am zweiten Tag des Kongresses christlicher Führungskräfte in Düsseldorf im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Kirche, Wirtschaft und Diakonie. Der IT-Manager Steffen Ehl (Düsseldorf) vertrat die Auffassung, es gebe zu viele “superfromme” christliche Vorbilder. Es fehle jedoch an Christen, die authentisch seien und auch über ihre Schwächen Auskunft gäben. Ehl: “Ich habe versucht, den superfrommen Vorbildern nachzueifern, und bin immer wieder an meinen eigenen Schwächen gescheitert. Ich möchte einmal eine christliche Führungskraft erleben, die erklärt, sie habe früher jede Woche einen Tobsuchtsanfall gehabt und durch den Glauben jetzt nur noch einmal pro Monat.” Die viel zu hohen Meßlatten seien regelrecht “kriminell”, weil sie Menschen vom Glauben an Jesus Christus abhielten.
Messlatte zu hoch?
Dem widersprach der Jurist und Regionalsprecher des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer (AEU), Prof. Markus Braunewell (Düsseldorf). Die Messlatte, die Jesus Christus für die Vorbildfunktion von Christen gelegt habe, könne gar nicht hoch genug sein: “Ist die Messlatte hoch, springt man hoch, ist sie tief, stolpert man darüber.” Christen müssten Vorbilder sein und sich die Frage stellen “Führe ich ein gottgefälliges Leben?” Sie seien die einzigen, die eine Grundlage hätten, die seit 2.000 Jahren unverändert sei – die Bibel. Braunewell: “Ich trenne nicht zwischen Glauben,
Privatleben und Beruf.”
Eingeschränkt “weltfähig”
Der Vorstandssprecher des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschland, Pfarrer Hartmut Hühnerbein (Ebersbach bei Stuttgart), sagte, Christen seien vielfach nur eingeschränkt “weltfähig”. Sie würden oft nicht ernst genommen, weil sie nicht klar genug Position bezögen. Menschen mit anderen religiösen Hintergründen träten dominanter auf. Hühnerbein: “Wenn ich sehe, wie viele Christen in Landtagen und im Bundestag sitzen, müssten dort christliche Positionen mit viel mehr Nachdruck vertreten werden.” Christen dürften sich jedoch nicht überfordern und meinen, allen Ansprüchen der Bibel gerecht werden zu müssen. Hühnerbein empfahl, sich das Ziel setzen, einen einzigen Gedanken der Bibel in die Tat umzusetzen. Die Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber (Düsseldorf), nannte eine zweifache Aufgabe, mit der Christen eine Vorbildfunktion wahrnehmen sollten: Zum einen sollten sie das Evangelium “schön und glänzend” machen, zum anderen gute Haushalter der anvertrauten Ressourcen sein.
Am zweiten Veranstaltungstag 3.800 Besucher
Am zweiten Tag des Kongresses christlicher Führungskräfte zählten die Veranstalter mit Tagesgästen 3.808 Besucher. Der Kongress, der seit 1999 bereits zum sechsten Mal stattfindet, dauert noch bis morgen. Dann werden u.a. der Erzbischof von München und Freising, Dr. Reinhard Marx, der Staatsminister im Kanzleramt, Hermann Gröhe, der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, und der Fernsehmoderator und Buchautor Peter Hahne erwartet. Veranstalter des Kongresses ist die Evangelische Nachrichtenagentur idea in Zusammenarbeit mit der Firma tempus-Zeitplansysteme.
Hipp und Kardinal Meisner beim Führungskräftekongress
27. Februar 2009
Der christliche Glaube erleichtert die Unternehmensführung und den Umgang miteinander im Betrieb. Dieser Überzeugung ist der weltweit größte Produzent von Babynahrung, Claus Hipp (Pfaffenhofen/Ilm). Ein Gläubiger könne beten, habe Hoffnung und sei dadurch “einfach stärker”, sagte der katholische Unternehmer am 27. Februar auf dem Kongress christlicher Führungskräfte in Düsseldorf. Der Glaube schenke auch Einfühlungsvermögen und fördere die Demut, also die Fähigkeit, mit eigenen Grenzen und Unzulänglichkeiten umzugehen. Im Blick auf die Unternehmensführung sagte Hipp: “In den Zehn Geboten ist alles geregelt. Wenn wir nicht mehr hätten, könnten wir zumindest verantwortungsvoll handeln.” Hipp bezeichnete den Glauben als sehr gerecht: “Der Bildungsstand ist kein Vorteil. Wir sollen wie die Kinder werden.” Hipp sprach auch über die Ethik-Charta in seinem Unternehmen. Dazu gehöre der Grundsatz: “Wir wollen keinen kurzfristigen Erfolg, der auf zweifelhafte Weise zustande kommt.”
Kardinal Meisner: Schein darf nicht über Sein triumphieren
Der Erzbischof von Köln, Dr. h.c. mult. Joachim Kardinal Meisner, sagte in einem Grußwort, in Führungspositionen gehe es nicht um äußeren Glanz, sondern um die Bereitschaft, anderen Menschen zu dienen: “Der Schein darf nicht über das Sein triumphieren.” Heute lebe ein Großteil der Menschen nach dem Motto: “Ich diene gern – am liebsten in führenden Positionen.” Doch zu führen bedeute vor allem, Verantwortung zu übernehmen, betonte der Kardinal. Nach christlichem Ethos seien Christen in besonderer Weise dazu gerufen, Verantwortung zu übernehmen, weil Gott ihnen aufgetragen habe, die Welt mitzugestalten. Dabei sollten christliche Führungskräfte sich aber immer “in der Nachfolge dessen begreifen, der nicht kam, um zu herrschen, sondern um zu dienen”.
Schweizer Nationalrat: Maßhalten lernen
Der Schweizer Nationalrat und Unternehmer Werner Messmer (Zürich) sagte, die Gesellschaft müsse vor allem wieder lernen Maß zu halten. Maßlosigkeit sei Gift für das soziale Gefüge und lasse das Vertrauen in die Wirtschaft schwinden. So erzeugten maßlose Managerbezüge, Boni und Abfindungen Wut und Unverständnis. Der Politiker begrüßte es, dass eine Gerechtigkeitsdebatte in Gang gekommen sei. Die derzeitige Wirtschaftskrise sei keine Systemkrise, sondern eine Wertekrise. Darum bedürfe es auch keines Systemwechsels, sondern veränderter Menschen mit einer Ethik des Vertrauens und der Glaubwürdigkeit, so Messmer.
Der Kongress christlicher Führungskräfte, der seit 1999 bereits zum sechsten Mal stattfindet, dauert noch bis Samstag. Veranstalter ist die Evangelische Nachrichtenagentur idea in Zusammenarbeit mit der Firma tempus-Zeitplansysteme.
Preise für christliche Führungskräfte vergeben
26. Februar 2009
Der Kongress christlicher Führungskräfte hat am 26. Februar die “Preise für christliche Führungskräfte” vergeben. Mit den Preisen, die bereits zum dritten Mal vergeben wurden, werden Führungskräfte ausgezeichnet, die auf vorbildliche Weise christliche Werte in Wirtschaft, Gesellschaft, Verwaltung oder Wissenschaft vermitteln. Geehrt wurden die Unternehmer Jürg Opprecht (Bern), Hermann Butting (Knesebeck bei Wolfsburg) und Manuela Strohofer (Geiselwind bei Nürnberg). Alle drei seien engagierte Christen und hätten als Unternehmer Außergewöhnliches geleistet, hieß es zur Begründung von der siebenköpfigen Jury. Der Hotelier Jürg Opprecht engagiert sich seit Jahren in Kirgisien. Durch unternehmerische Begleitung und die Vergabe von günstigen Krediten durch die von ihm gegründete Organisation “Business Professional Network” möchte er Menschen aus der Armut helfen. Seit 1997 sind auf diese Weise 330 Unternehmen mit mehr als 5.000 Arbeitsplätzen entstanden.
“Wir wollen Sinn in der Region stiften”
Hermann Butting (Knesebeck) ist Geschäftsführer der Butting GmbH & Co KG. Das Unternehmen stellt Rohre für Erdgasleitungen, Klärwerke und Lüftungsanlagen her. 2004 gründete Butting eine Akademie, die Berufsorientierung und Bewerbungstraining für Schüler anbietet. Unternehmen können dort Personalentwicklungs- und Kommunikationsseminare buchen, Privatpersonen an Seminaren zum Umgang mit Stress oder Entscheidungsfindung bei Unsicherheit teilnehmen. “Damit wollen wir Sinn und Wohlstand in der Region stiften”, erklärte der Preisträger.
Autobahnkirche: “Wir wollen Gott einen festen Platz geben”
Einen Sonderpreis erhielt die katholische Unternehmerin Manuela Strohofer (Geiselwind). Ihre Familie hat aus einem ehemaligen Bauernhof einen der größten Autohöfe Europas gemacht – den Rasthof Geiselwind an der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg. Auf den Rasthof baute die Familie eine Kirche, in der Frau Strohofer – hauptamtlich Geschäftsführerin des Autohofes – unter anderem regelmäßig Andachten für Reisegruppen anbietet. “Damit wollen wir Gott einen festen Platz geben”, so die Preisträgerin. Diese Idee fand die Jury so originell, dass sie sich entschied, das Projekt auszuzeichnen, obwohl es nicht in die Kategorien des Preises für christliche Führungskräfte fällt. Der Preis wird seit 2005 vergeben. Vorgeschlagen werden können Persönlichkeiten, die Christen sind, die sich ehrenamtlich diakonisch oder missionarisch engagieren und Außergewöhnliches geleistet haben.
Abtprimas Wolf: Wirtschaft trotz Finanzkrise nicht an die Kandare nehmen
Der Leiter des Benediktinerordens, Abtprimas Notker Wolf (Rom), hatte zuvor vor einer staatlichen Bevormundung der Wirtschaft als Folge der globalen Finanzkrise gewarnt. Durch eine Gängelei von oben könne man eine Volkswirtschaft ruinieren, sagte der Repräsentant von weltweit 25.000 Benediktinerinnen und Benediktinern. Ziel müsse es sein, Freiheit in Verantwortung und in Rückbindung an Gott wahrzunehmen. Dann habe auch die
soziale Marktwirtschaft eine Zukunft. Der Abtprimas verurteilte zugleich die Profitgier, die zur internationalen Finanzkrise geführt habe. Nicht nur Banker, sondern auch Anleger seien dieser Gier verfallen und ein “blindes
Risiko” eingegangen. Als Folge der Krise forderte der Ordenschef zur Bescheidenheit auf. Wolf, der die Besucher auch mit seinen musikalischen Fähigkeiten auf der Querflöte erfreute, legte auch ein Bekenntnis zu einem humorvollen Christsein ab: “Warum soll das Leben immer so ernst sein. Der Herrgott hat uns für die Freude geschaffen.”
Der Kongress christlicher Führungskräfte, der seit 1999 bereits zum sechsten Mal stattfindet, dauert noch bis Samstag. Veranstalter ist die Evangelische Nachrichtenagentur idea in Zusammenarbeit mit der Firma tempus-Zeitplansysteme.
26.-28. Februar: Kongress christlicher Führungskräfte
16. Februar 2009
Nur noch wenige Tage, dann wird Düsseldorf zu einer „Pilgerstätte“ der ganz besonderen Art: Rund 3.500 Teilnehmer erwartet der „Kongress christlicher Führungskräfte“, der vom 26.-28. Februar im Congress Center der Landeshauptstadt stattfindet. „Ermutigung, Inspiration und Orientierung in schwierigen Zeiten“, das erhofft sich Horst Marquardt, Vorsitzender des Kongresses, von der Veranstaltung, die bereits zum sechsten Mal stattfindet.
Das überkonfessionelle Gipfeltreffen zum Thema Wirtschaft und christliche Werte wird getragen von einer breiten Allianz aus Unternehmerverbänden, landes- und freikirchlichen sowie freien Werken. Veranstalter sind die Evangelische Nachrichtenagentur idea in Zusammenarbeit mit der Firma tempus-Zeitplansysteme.
Zu den prominentesten Rednern auf dem Kongress zählen NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, der Präses der Ev. Kirche im Rheinland Nikolaus Schneider, die Erzbischöfe Joachim Kardinal Meisner und Reinhard Marx, Benediktiner-Abtprimas Notker Wolf, die Unternehmer Claus Hipp, Heinrich O. Deichmann, Friedhelm Loh und Norman Rentrop sowie die TV-Journalisten Peter Hahne und Markus Spieker.
Junge Führungskräfte können sich am zweiten Kongresstag beim Networking-Event „Future Leaders 20×09“ begegnen und über neun wichtige Zukunftsthemen debattieren, darunter „Frieden“ und „Geld“, aber auch „Film“ und „Fashion“.
Die kongressbegleitende Ausstellung zeigt eine einzigartige Vielfalt: Unternehmens-, Personal- und Finanzberater, Bildungs-, Freizeit und Therapieeinrichtungen, Medien, Verlage, Werbeagenturen, Wirtschaftsverbände, Missions- und Hilfswerke, Jugendverbände, Kirchen, Parteien, Versicherungsunternehmen, Reisebüros, Einzelhändler, Bestattungshäuser und sogar Automobilhersteller präsentieren sich den Besuchern.
Jesaja 43,4
15. Februar 2009
Weil du in meinen Augen so wertgeachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe. Jesaja 43,4
Über diese drei Zusagen Gottes können wir uns nur immer wieder wundern und staunen. Was macht uns denn in Gottes Augen so wertvoll? In allen biblischen Büchern stoßen wir ständig auf Aussagen unserer Verlorenheit und Lesen Sie weiter
2. Johannes 5
14. Februar 2009
Eure ganze Gemeinde möchte ich jetzt an das wichtigste Gebot erinnern: Wir sollen einander lieben. Ihr wisst ja, dass ich damit nichts Neues sage, sondern nur wiederhole, was Gott uns von Anfang an aufgetragen hat. 2. Johannes 5 (Hoffnung für alle) Lesen Sie weiter





