Glaube hilft, mit Krankheit fertig zu werden
22. März 2009
Teilnehmer des Christlichen Gesundheitskongresses 2008 sind überzeugt: „Der Glaube setzt Kräfte frei, mit Krankheit und Tod fertig zu werden“. Dieser These stimmten 84 % der Besucher zu, die an einer nicht repräsentativen Umfrage unter Besuchern des 1. Gesundheitskongresses teilnahmen. Fast die gleiche Anzahl war bei einer vergleichbaren Umfrage auf der Leipziger Buchmesse 2008 derselben Ansicht. Zu lesen ist das Ergebnis seit kurzem auf den Internetseiten der Neues Leben Stiftung (Altenkirchen) (www.werte-stiftung.de).
54 % der Befragten beim Gesundheitskongress hielten Gebet für einen positiven Faktor für Heilung. Weitere 37 % maßen dem Beten noch einen gewissen Einfluss auf die Heilung von Krankheiten bei. Wesentlich skeptischer waren hier die Besucher der Leipziger Buchmesse. Von ihnen rechneten 8 % fest und 43 % teilweise damit, dass das Gebet eine heilende Wirkung haben kann.
Gleichzeitig meinen 77 % der Besucher des Christlichen Gesundheitskongresses ganz und 18 % teilweise, dass Gott den Menschen Verstand geschenkt hat, damit sie ihn in Medizin und Forschung einsetzen sollen.
Die Neues Leben Stiftung zu den Motiven ihrer Aktion: „Mit Hife einer Umfrage haben wir als Neues Leben Stiftung versucht, beim Gesundheitskongress die Teilnehmer für die christlichen Werte im Gesundheitsbereich zu sensibilisieren und Denkanstöße zu geben.“
Vom 21. – 23. Januar 2010 wird der 2. Christliche Gesundheitskongress ebenfalls in Kassel stattfinden. Mehr unter www.christlicher-gesundheitskongress.de
Unsinn ist eine Abart von Sinn – und nicht umgekehrt!
22. März 2009
Unsere Gesellschaft hat sich seit langem an ein Denken gewöhnt, dessen Wesen und Konsequenzen wenig oder gar nicht bekannt sind: Wir vertauschen die Begriffe!
Wir genießen die Vorzüge einer im Wesentlichen frei organisierten Gesellschaft, können reisen, wohin auch immer wir wollen, pflegen den von uns bevorzugten Lebensstil und gestalten unser Lebensumfeld ausschließlich nach unseren eigenen Wünschen – unabhängig davon, ob diese Entwürfe richtig oder falsch, gut oder schlecht, förderlich oder abträglich sind. Dabei braucht man gar nicht an die Spaßgesellschaft zu denken. Dass diese oberflächlich und kein ernstzunehmender Ansatz war, wurde jedem klar, der nur etwas über die Hutkrempe hinausdachte. Lesen Sie weiter
Lesung zum 80. Geburtstag von Christa Wolf
16. März 2009
[Friedensau] Die Theologische Hochschule Friedensau lädt herzlich zu einer Lesung am 19. März 2009 um 19 Uhr anlässlich des Geburtstages von Christa Wolf in die Hochschulbibliothek ein.
Christa Wolf, die am 18. März 80 Jahre alt wird und zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen Deutschlands gehört, kann auf ein umfangreiches essayistisches und erzählerisches Werk verweisen. Zu ihren bekanntesten Büchern gehören „Der geteilte Himmel“, „Nachdenken über Christa T.“, „Kindheitsmuster“, „Kassandra“, „Störfall“ und „Medea: Stimmen“. In der ihr eigenen kritischen Sicht hat Christa Wolf stets die gesellschaftspolitischen Fragen ihrer Zeit hinterfragt, weshalb sie für viele Zeitgenossen zu einer Identifikationsfigur wurde. Für ihr Lebenswerk wurde sie 2002 mit dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet.
Die Lesung in der Hochschulbibliothek am Donnerstag, den 19. März 2009, gestaltet Elke Siebert, Dozentin für Deutsch als Fremdsprache. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.
Fachtagung “Ihr sollt ein Segen sein!” an Theologischer Hochschule Friedensau
15. März 2009
[Friedesau] “Christen sollen segnen und nicht belehren”, forderte Axel Noack, Bischof der Evangelischen in Mitteldeutschland, am Samstag (14.03.2009) zur Eröffnung des Seelsorgetages an der Theologischen Hochschule Friedensau.
Bischof Noack ermutigte, von Segnen nicht zu eng zu denken. Segnen würden Christen überall dort, wo sie Anteil an der Situation anderer Menschen nehmen und ihnen die Zuwendung Gottes weiterreichen, die sie
selbst empfangen haben. Segensangebote würden Menschen gern in Anspruch nehmen, unabhängig davon, ob sie einen kirchlichen Hintergrund haben oder nicht. Weil das Segnen eine Brücke zum Menschen sei, sollten Pfarrer und kirchliche Mitarbeiter nach den Worten des Bischofs nicht nur an diejenigen denken, die zu ihnen kommen. Vielmehr stelle sich die Aufgabe, Menschen in ihren Situationen aufzusuchen, Anteil zu nehmen und ihnen den Segen Gottes zuzusprechen. Weil die persönliche Begegnung beim Segnen im Mittelpunkt stehe, könnten nach evangelischem Verständnis nur Menschen gesegnet werden, aber keine Dinge.
Veranstaltet wurde die Fachtagung vom Gemeinschaftsverband Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung, um Christen in Seelsorge, Beratung und Therapie ein Gesprächspodium zu bieten und ihnen Motivation und Kompetenz für das professionelle Arbeiten zu vermitteln. In Arbeitskreisen beleuchteten die Teilnehmer Rituale des Segens und nahmen Segenshandlungen in Ehe und Familie in den Blickpunkt. Mit einem Segnungsgottesdienst fand der Seelsorgetag seinen Abschluss.
Pressegespräch zur neuen Biografie »Angela Merkel – Die Protestantin«
3. März 2009
Pressegespräch zur neuen Biografie »Angela Merkel – Die Protestantin«
mit: Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages (SPD),
Lothar de Mazière, Rechtsanwalt und letzter DDR-Ministerpräsident (CDU),
Prof. Dr. Dr. Richard Schröder, Philosoph und evangelischer Theologe an der Humboldt-Universität zu Berlin,
Prälat Karl Jüsten, Leiter des katholischen Büros bei der Bundesregierung in Berlin,
Moderation: Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur Der Tagesspiegel
Der Journalist und Autor Volker Resing steht für Fragen ebenfalls zur Verfügung.
Mittwoch, 11. März 2009, 11.30 Uhr,
Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz,
Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin
Angela Merkel – Die Protestantin
3. März 2009
Angela Merkel – Pfarrerstochter, Physikerin, Protestantin, Ostdeutsche
Von “Kohls Mädchen” und deutsche “Eiserne Lady” über graues Mäuschen, männermordende Machtmaschine oder “Taste-Kanzlerin”, “Frau-legt-sich-nicht-fest” bis hin zu “Physikerin der Macht” reichen die Charakteristiken der deutschen Öffentlichkeit für die Bundeskanzlerin. Die Zuschreibung “christliche Kanzlerin” drängt sich hierbei zunächst nicht auf. Das Gegenteil wurde ihr immer wieder nachgesagt – allen voran Kölns Kardinal Joachim Meisner.
Volker Resing, Journalist und Hauptstadt-Korrespondent, zeichnet in seinem Porträt »Angela Merkel – Die Protestantin« den persönlichen Lebens- und Glaubensweg der Regierungschefin umfassend nach. Die Antworten auf die Fragen nach ihrer Christlichkeit im politischen Sinne, so der Autor, finden sich in ihren biografischen Wurzeln und in Bausteinen ihrer Arbeit. “Am Ende zeigt sich, dass sie möglicherweise mehr preußische Protestantin als DDR-Frau ist, mehr Pfarrerstochter als Physikerin. Und dann ist Angela Merkel vielleicht auch mehr eine christliche Kanzlerin in post-säkularer Zeit, als es einige vermuten, ihr nach- sagen oder wahrhaben wollen”, resümiert Resing.
Die aktuelle Biografie über die Kanzlerin im Wahljahr 2009. Mit vielen Fotos und einem Vorwort von Lothar de Mazière.
Volker Resing
Angela Merkel – Die Protestantin
Ein Porträt
160 Seiten, 19,5 x 12,5 cm, zahlreiche Abbildungen,
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7462-2648-4
9,90 € [D] / 10,20 € [A] / sFr 18,80
Informationen zum Autor:
Volker Resing, Jahrgang 1970, ist Korrespondent für die Zeitungen der Verlags- gruppe Bistumspresse in Berlin. Außerdem schreibt er für verschiedene Tages- zeitungen, unter anderen für die Berliner Morgenpost, die Märkische Allgemeine und die Westfälische Nachrichten. Nach seinem Studium der Germanistik und Geschichte war er unter anderem als John-McCloy-Fellow in New York. Volker Resing ist verheiratet und hat zwei Kinder.





